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Stabile und langfristige Rendite durch Immobilien-Kapitalanlage? - ©towfiqu999999

Stabile und langfristige Rendite durch Immobilien-Kapitalanlage?

Investitionen in Immobilien sind lange eine beliebte Form der Kapitalanlage gewesen. Doch ist es heute noch sinnvoll, sein Geld in Immobilien zu stecken? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es von verschiedenen Faktoren abhängt, einschließlich des Standorts, des aktuellen Immobilienmarktes und der individuellen finanziellen Ziele. Dennoch gibt es einige überzeugende Argumente dafür, warum Immobilieninvestitionen auch heute noch eine lohnende Option sein können.

  • Inflationsschutz und Werterhalt

Zunächst einmal bieten Immobilien eine stabile und langfristige Rendite. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen wie Aktien oder Anleihen, die oft von kurzfristigen Schwankungen beeinflusst werden, haben Immobilien tendenziell eine geringere Volatilität. Solange die Immobilie gut gewartet und vermietet wird, können Investoren regelmäßige Mieteinnahmen erwarten, die einen stetigen Cashflow generieren.

  • Diversifizierung des Portfolios

Des Weiteren dienen Immobilien als eine Form der Inflationsschutz. In Zeiten steigender Inflation können die Mietpreise und der Wert der Immobilie tendenziell mit der Inflation steigen, was dazu beiträgt, den realen Wert des investierten Kapitals zu erhalten.

  • Hebelwirkung und Kapitalaufbau

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit der Hebelwirkung. Da Immobilien oft mit Fremdkapital finanziert werden können, ermöglicht dies Investoren, mit einem vergleichsweise geringen Eigenkapitalanteil eine größere Investition zu tätigen. Wenn sich der Wert der Immobilie im Laufe der Zeit erhöht, kann der Investor von einem überproportionalen Anstieg seines Eigenkapitals profitieren.

  • Steuerliche Vorteile

Darüber hinaus bieten bestimmte Immobilieninvestitionen steuerliche Vorteile. In vielen Bundesländern können Investoren beispielsweise von Abschreibungen auf die Immobilie sowie von steuerlichen Vergünstigungen für vermietete Wohnobjekte profitieren.

Das sind mögliche Risiken und Herausforderungen

Die Wertentwicklung von Immobilien kann je nach Standort und Marktlage stark variieren. Eine falsche Einschätzung des Marktes oder unvorhergesehene Ereignisse wie wirtschaftliche Abschwünge können zu Verlusten führen. Zudem erfordern Immobilieninvestitionen oft einen erheblichen Kapitaleinsatz sowie laufende Kosten für Wartung, Instandhaltung und Steuern.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Immobilieninvestitionen auch heute noch eine sinnvolle Option sein können, insbesondere für Anleger, die langfristig denken und bereit sind, sich mit dem Immobilienmarkt und den damit verbundenen Risiken auseinanderzusetzen. Eine gründliche Analyse des Marktes, eine sorgfältige Auswahl der Investitionsobjekte und eine ausgewogene Diversifizierung des Portfolios sind entscheidend für den Erfolg bei der Kapitalanlage in Immobilien.

5 Tipps zur Geldanlage

Diversifizieren Sie Ihr Portfolio

Streuen Sie Ihr investiertes Kapital auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe. Eine breite Diversifizierung kann das Risiko verringern und die langfristige Rendite verbessern.

Investieren Sie regelmäßig und langfristig

Nutzen Sie den Zinseszinseffekt, indem Sie kontinuierlich Geld in Ihre Anlagen einzahlen und diese über einen langen Zeitraum halten. Langfristige Investments haben oft ein höheres Renditepotenzial und gleichen kurzfristige Marktschwankungen aus.

Achten Sie auf Kosten und Gebühren

Wählen Sie Anlageprodukte mit niedrigen Kosten und Gebühren, um Ihre Rendite nicht durch hohe Aufwendungen zu schmälern. Vergleichen Sie die Kosten verschiedener Anbieter und wählen Sie diejenigen mit transparenten und günstigen Gebührenstrukturen.

Verfolgen Sie das Weltgeschehen regelmäßig

Halten Sie sich über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und Trends auf dem Laufenden. Informieren Sie sich über verschiedene Anlagestrategien und nehmen Sie bei Bedarf an Weiterbildungsseminaren oder Kursen teil, um Ihre finanzielle Bildung zu verbessern.

Bleiben Sie ruhig und behalten Sie Ihre langfristigen Ziele im Blick

Lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen und Emotionen leiten. Bleiben Sie diszipliniert und halten Sie an Ihrer langfristigen Anlagestrategie fest. Überstürzte Entscheidungen können zu finanziellen Verlusten führen.

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Wir legen großen Wert darauf, die individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden genau zu verstehen. Wir führen ausführliche Beratungsgespräche, um die Vorstellungen für ihre Immobilieninvestition genau zu erfassen und gemeinsam einen klaren Plan zu entwickeln.

Dabei beachten wir wichtige Faktoren wie Lage, Infrastruktur, Umgebung und Zukunftsperspektiven. Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden nicht nur eine Kapitalanlage, sondern ein echtes renditestarkes Objekt erhalten, das ihren individuellen Vorstellungen entspricht.

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Häufig gestellte Fragen unserer Kunden

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Wie viel Eigenkapital brauche ich um ein Bestandshaus zu finanzieren?

Das erforderliche Eigenkapital für den Kauf eines Bestandshauses hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Kaufpreises, der Finanzierungskonditionen und der individuellen Anforderungen der Kreditgeber. In der Regel wird jedoch ein Eigenkapitalanteil von etwa 20% des Kaufpreises empfohlen, um eine günstige Finanzierung zu erhalten.

Wie lange geht die Laufzeit einer Hausfinanzierung?

Die Laufzeit Ihrer Hausfinanzierung hängt von verschiedenen Faktoren wie der Höhe der monatlichen Rate, der Darlehenssumme und möglichen Sondertilgungen ab. Lediglich die Dauer der Sollzinsbindung hingegen können Sie selbst wählen. In den letzten Jahren, besonders seit Corona, sind die Zinsen stetig gestiegen. Daher raten wir zum jetzigen Zeitpunkt zu einer kürzeren Sollzinsbindung.

Wie hoch sollte die Annuität für die Hausfinanzierung sein?

Die Höhe der Annuität sollte maximal 35 % Ihres Nettohaushaltseinkommens betragen. Auf diese Weise haben Sie genügend Spielraum für weitere tägliche Ausgaben und Lebenshaltungskosten.

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Finanzierungssituation für Kreditnehmer leicht verbessert (Wohnen)

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verbesserte Rahmenbedingungen für Kreditnehmer

Der Immobilienfinanzierungsindex DIFI verbessert sich im zweiten Quartal um 1,1 Punkte auf nun -8 Punkte. Die Lageeinschätzung erreicht ein Zweijahrestief – aber die Erwartungen hellen sich spürbar auf. Trotzdem begibt die Lage ambivalent.

Nach dem Dämpfer im ersten Quartal 2026 zeigt der umfragebasierte Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) im zweiten Quartal 2026 eine Stabilisierung mit einem Anstieg um 1,1 Punkte auf minus acht Punkte. Bemerkenswert ist die stark divergierende Einschätzung von aktueller Lage – die so pessimistisch ausfällt wie seit zwei Jahren nicht mehr – und der wachsenden Hoffnung auf eine baldige Trendumkehr.

Der DIFI wird von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) quartalsweise erhoben und bildet die Einschätzungen von Finanzierungsexperten ab. Der bisherige Tiefststand wurde Ende 2022 (minus 69,7 Punkte) erreicht. 

Die Beurteilung der Finanzierungssituation (vergangene sechs Monate) hat sich erheblich verschlechtert. Mit minus 15,6 Punkten erreicht der Teilindex den schwächsten Wert seit dem zweiten Quartal 2024. Ganz anders präsentiert sich der Blick nach vorne: Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich um knapp zehn Punkte verbessert und kratzen mit minus 0,3 Punkten bereits an der neutralen Schwelle.

Die Kluft von mehr als 15 Punkten zwischen den Komponenten ist ungewöhnlich groß und signalisiert nach Ansicht von Helge Scheunemann, Head of Research bei JLL Germany, eine fundamentale Zuversicht der Branche trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen.

"Die Daten bilden die Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen sehr klar ab", sagt er. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 herrsche am Markt eine ausgeprägte Zurückhaltung. Gleichzeitig würden die Experten Licht am Ende des Tunnels sehen. Eine Sonderfrage zu den Beleihungskennzahlen belege, dass die Institute wieder in die Offensive gehen wollen.

Wohnen vorne bei der Immobilienfinanzierung

Mit Blick auf die Assetklassen zeigt sich im aktuellen DIFI ein heterogenes Muster. Positiv sticht die Entwicklung im Logistiksegment hervor: Es macht einen Sprung um mehr als 16 Punkte und liegt mit 4,5 Punkten erstmals seit längerer Zeit wieder im positiven Bereich.

In der Gesamtbeurteilung steht im zweiten Quartal 2026 der Wohnungssektor mit 10,4 Punkten an der Spitze – hat aber im Vergleich zum ersten Quartal 2026 knapp acht Punkte eingebüßt. Mit Abstand folgen Hotels (minus 4,8 Punkte) und Einzelhandel (minus 11,4 Punkte). Das Bürosegment rutscht um mehr als zehn Punkte ab und bildet mit minus 38,6 Punkten das Schlusslicht.

Im Bürobereich stürzt die Lageeinschätzung regelrecht ab – um mehr als 30 Punkte auf minus 59,1 Punkte. Beim Einzelhandel sinkt der Wert um knapp neun Punkte auf minus 18,2 Punkte. Positiv entwickeln sich Logistik (plus fünf Punkte auf minus 4,5 Punkte) und Hotels (leichtes Plus auf minus 4,8 Punkte). Wohnen bleibt mit plus 8,3 Punkten die einzige Assetklasse oberhalb der Nulllinie.

Finanzierer blicken optimistisch in die Zukunft

Bei der Einschätzung der kommenden sechs Monate dominiert Optimismus unter den Experten. Vier von fünf Assetklassen verzeichnen teilweise erhebliche Verbesserungen. Spitzenreiter ist Logistik mit einem Zuwachs von rund 27 Punkten auf jetzt plus 13,6 Punkte.

Der Einzelhandel gewinnt mehr als 18 Punkte, verharrt aber noch bei minus 4,5 Punkten. Büros und Hotels verbessern sich um neun beziehungsweise gut fünf Punkte und kommen auf minus 18,2 beziehungsweise minus 4,8 Punkte. Nur Wohnen schwimmt gegen den Strom und gibt mehr als elf Punkte ab, hält sich mit plus 12,5 Punkten aber weiter komfortabel im grünen Bereich.

Zwischen aktueller Einschätzung und Zukunftsprognose klafft im Bürosegment eine Lücke von nahezu 41 Punkten – "ein klares Indiz dafür, dass trotz der aktuell misslichen Lage eine baldige Wende erwartet wird", sagt Andreas Lagemann, Senior Researcher am HWWI. Auch bei Logistik (18 Punkte Differenz) und Einzelhandel (knapp 14 Punkte Differenz) ist die Erwartung wesentlich positiver als die Gegenwartsbewertung.

Finanzierungskonditionen für Kreditnehmer

Die durchschnittlichen Loan-to-Value-Ratios (LTV) steigen laut einer Sonderumfrage für den DIFI in nahezu allen Bereichen. Bei Core-Objekten verzeichnet der Einzelhandel den stärksten Anstieg mit einem Plus von knapp fünf Prozentpunkten auf 66,3 Prozent.

Logistikimmobilien folgen mit 3,5 Prozentpunkten Zuwachs (67 Prozent), Hotels mit drei Prozentpunkten (63,8 Prozent). Auch Büros profitieren mit einem Anstieg um drei Prozentpunkte auf 64,9 Prozent. Wohnimmobilien legen nur moderat zu, bieten mit durchschnittlich 73,6 Prozent aber die höchsten Beleihungsgrenzen.

Im Value-add-Bereich verbucht das Logistiksegment mit plus fünf Prozentpunkten auf 63,3 Prozent den stärksten LTV-Anstieg. Wohnen klettert um knapp fünf Prozentpunkte und liegt mit 68,5 Prozent an der Spitze. Einzelhandel (plus vier Prozentpunkte auf 62,8 Prozent), Hotels (plus 3,5 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent) und Büros (plus 2,9 Prozentpunkte auf 61,5 Prozent) ziehen ebenfalls an. Die Ausweitung der Kreditrahmen signalisiert eine wachsende Risikobereitschaft der Finanzierungsinstitute.

Kreditmargen: So fallen die Aufschläge aus

Bei der Entwicklung der Kreditmargen zeigt sich ein differenziertes Muster. Im Core-Segment verteuern sich die Konditionen mehrheitlich leicht.

Bürofinanzierungen werden um knapp sieben Basispunkte teurer (172,6 Basispunkte), Hotels um fünf Basispunkte (185,5 Basispunkte), Wohnen um vier Basispunkte (113,1 Basispunkte). Bei Logistik sinken die Aufschläge um sechs Basispunkte auf 146,4 Basispunkte, während sie beim Einzelhandel um 2,5 Basispunkte auf 162,5 Basispunkte steigen.

Umgekehrt präsentiert sich die Situation bei risikoreicheren Value-add-Projekten. Hier fallen die Margen teilweise deutlich, am stärksten bei Logistik mit einem Rückgang um fast 24 Basispunkte auf 215 Basispunkte. Bei Einzelhandelsfinanzierungen sinken sie um rund 14 Basispunkte (230,3 Basispunkte), bei Hotels um knapp elf Basispunkte (248,6 Basispunkte). Auch Wohnen (minus neun Basispunkte auf 191,3 Basispunkte) und Büros (minus 7,5 Basispunkte auf 250 Basispunkte) werden günstiger.

"Die Kombination aus höheren Beleihungsgrenzen und gleichzeitig sinkenden Zinsaufschlägen im Value-add-Segment ist ein gutes Zeichen für den Finanzierungsmarkt", erklärt Dominik Rüger, Senior Director Debt Advisory bei JLL Germany. "Die Kreditinstitute positionieren sich offensiv für die erwartete Markterholung und konkurrieren aktiv um attraktive Transaktionen." Das gebe dem Markt wichtige Impulse.

DIFI: Methodik

An der Umfrage des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) vom 27.5.2026 bis 3.6.2026 beteiligten sich 24 Experten. Abgefragt wurden die Einschätzungen zu Marktsituation (vergangene sechs Monate) und Markterwartung (kommende sechs Monate). Dargestellt sind die prozentualen Anteile der Antwortkategorien und die Veränderungen in Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Die Salden ergeben sich aus der Differenz der positiven und negativen Antwortkategorien (wie "verbessert" oder "verschlechtert"). Der DIFI berechnet sich als ungewichtetes Mittel aus den Salden der Finanzierungssituation sowie der Finanzierungserwartung aller Nutzungsarten.

Quelle: haufe.de (gefunden bei immowelt)

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