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Checkliste für den Hauskauf, die Ihnen bei jedem Schritt des Prozesses hilft. Von der Finanzierung über die Suche und Inspektion bis hin zum Abschluss und Umzugsvorbereitungen. - ©glenncarstenspeters

Checkliste Hauskauf

Der Kauf eines Hauses ist eine bedeutsame Entscheidung, die sorgfältige Planung und Überlegung erfordert. Unabhängig davon, ob Sie zum ersten Mal ein Haus kaufen oder bereits Erfahrung als Hausbesitzer haben, ist dieser Prozess oft von vielen Entscheidungen und Schritten begleitet.

In unserer umfangreichen Datenbank stehen Ihnen viele Immobilien zur Verfügung, die Ihr neues Zuhause werden könnten. Wir legen großen Wert darauf, die individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden genau zu verstehen. Wir führen ausführliche Beratungsgespräche, um die Vorstellungen für ihr Eigenheim genau zu erfassen und gemeinsam einen klaren Plan zu entwickeln.

Anschließend unterstützen wir unsere Kunden bei der Suche nach dem idealen Standort für ihr Eigenheim. Dabei beachten wir wichtige Faktoren wie Lage, Infrastruktur, Umgebung und Zukunftsperspektiven. Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden nicht nur ein Haus, sondern ein echtes Zuhause erhalten, das ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht und in dem sie sich rundum wohl fühlen.

Die Checkliste

Finanzierung

Bewertung der finanziellen Situation:

  • Überprüfen Sie Ihre Ersparnisse, laufenden Einkommen und Schulden, um Ihr Budget für den Hauskauf zu bestimmen.
  • Berücksichtigen Sie zusätzliche Kosten wie Anzahlungen, Versicherungen, Steuern und Instandhaltungskosten.

Erkundung von Finanzierungsmöglichkeiten:

  • Informieren Sie sich über verschiedene Arten von Hypothekenkrediten, Zinssätzen und Laufzeiten.
  • Vergleichen Sie Angebote von verschiedenen Kreditgebern, um die besten Konditionen zu erhalten.

Vorabgenehmigung für Kredit:

  • Beantragen Sie eine Vorabgenehmigung für einen Kredit, um zu wissen, wie viel Sie sich leisten können.
  • Beachten Sie dabei die Zinsen, die monatlichen Zahlungen und andere Bedingungen des Kredits.
Suche und Auswahl

Festlegung von Anforderungen:

  • Definieren Sie Ihre Bedürfnisse und Prioritäten für das gewünschte Haus, einschließlich Größe, Lage, Annehmlichkeiten, Schulbezirken usw.

Suche nach Immobilien:

  • Durchsuchen Sie Immobilienanzeigen online, in Zeitungen und von Immobilienmaklern.
  • Nutzen Sie auch Online-Tools und Apps, um Ihre Suche zu erleichtern und benutzerdefinierte Benachrichtigungen einzurichten.

Besichtigung von Häusern:

  • Vereinbaren Sie Besichtigungstermine für potenzielle Häuser und machen Sie sich gründliche Notizen über den Zustand, die Ausstattung und Ihre Eindrücke.
Inspektion und Untersuchung

Hausinspektion:

  • Planen Sie Inspektionstermine mit einem qualifizierten Hausinspektor, der den Zustand der Immobilie eingehend prüft.
  • Begleiten Sie den Inspektor während der Inspektion und stellen Sie Fragen zu potenziellen Problemen oder Renovierungsbedarf.

Überprüfung des Zustands:

  • Lassen Sie den Sachverständigen den Zustand der Struktur, der Elektrik, der Sanitäranlagen, der Heizung und Kühlung, des Daches usw. überprüfen.
  • Fragen Sie nach dem Vorhandensein von Schädlingsbefall, Feuchtigkeit oder anderen potenziellen Problemen.

Energieausweis:

  • Fordern Sie den Energieausweis des Hauses an, um Informationen über den Energieverbrauch und mögliche Effizienzverbesserungen zu erhalten.
  • Berücksichtigen Sie die langfristigen Kosten für den Energieverbrauch bei Ihrer Entscheidung.
Rechtliche Überprüfung

Dokumentenprüfung:

  • Lassen Sie die Eigentumsdokumente des Hauses von einem Anwalt überprüfen, um sicherzustellen, dass keine offenen rechtlichen Probleme vorliegen.
  • Klären Sie alle Fragen zu Grundbucheinträgen, Grundsteuern und anderen rechtlichen Belangen.

Hypotheken und Pfandrechte:

  • Prüfen Sie, ob es offene Hypotheken, Pfandrechte oder andere Belastungen auf dem Grundstück gibt, die Ihren Kauf beeinflussen könnten.
  • Stellen Sie sicher, dass alle finanziellen Angelegenheiten des Verkäufers geklärt sind, bevor Sie einen Kaufvertrag unterzeichnen.

Kaufvertrag:

  • Lassen Sie Ihren Anwalt den Kaufvertrag überprüfen und klären Sie alle Bedingungen, Klauseln und Fristen, bevor Sie ihn unterzeichnen.
  • Verhandeln Sie bei Bedarf Änderungen oder Ergänzungen, um Ihre Interessen zu schützen.
Verhandlung und Angebot

Preisermittlung:

  • Ermitteln Sie einen angemessenen Preis basierend auf vergleichbaren Verkäufen in der Umgebung und einer gründlichen Bewertung der Immobilie.
  • Berücksichtigen Sie den Zustand, die Lage, die Nachfrage und andere Faktoren bei Ihrer Preisverhandlung.

Angebotserstellung:

  • Erstellen Sie ein schriftliches Angebot, das den Preis, die gewünschten Bedingungen und Fristen klar und präzise darlegt.
  • Bieten Sie eine angemessene Anzahlung an, um Ihre Ernsthaftigkeit und Finanzierungsfähigkeit zu zeigen.

Verhandlung:

  • Verhandeln Sie die Bedingungen des Kaufs mit dem Verkäufer oder dessen Vertretern, einschließlich des Preises, der Schließungskosten und anderer Klauseln.
  • Seien Sie flexibel, aber beharren Sie auf Ihren wichtigsten Anliegen und Zielen während der Verhandlungen.
Abschluss und Schließung

Abschlussvorbereitung:

  • Vereinbaren Sie einen Termin für die Abschlussunterzeichnung mit einem Anwalt, Notar oder Schließungsagenten, um den Kaufvertrag abzuschließen.
  • Bereiten Sie alle erforderlichen Unterlagen vor, einschließlich Identitätsnachweis, Finanzierungsdokumente und Versicherungsnachweis.

Abschlussprüfung:

  • Überprüfen Sie den Abschlussbericht sorgfältig und stellen Sie sicher, dass alle vereinbarten Bedingungen erfüllt sind, bevor Sie den Kauf abschließen.
  • Klären Sie offene Fragen oder Unstimmigkeiten rechtzeitig, um Verzögerungen oder Probleme zu vermeiden.

Zahlung und Übergabe:

  • Bezahlen Sie die vereinbarte Anzahlung und die Schließungskosten gemäß den Anweisungen des Abschlussagenten.
  • Unterschreiben Sie den Kaufvertrag und erhalten Sie die Schlüssel zum Haus nach Abschluss der Transaktion.
Umzugsvorbereitungen

Umzugsplanung:

  • Planen Sie den Umzugstermin und organisieren Sie Umzugshelfer, Transportmittel und andere logistische Details rechtzeitig.
  • Erstellen Sie eine Checkliste für den Umzug, um sicherzustellen, dass nichts vergessen wird, und koordinieren Sie alle erforderlichen Maßnahmen.

Adressänderung und Ummeldung:

  • Melden Sie die Adressänderung bei den entsprechenden Behörden, Banken, Versorgungsunternehmen, Versicherungen und anderen relevanten Stellen rechtzeitig.
  • Vereinbaren Sie die Ummeldung von Dienstleistungen wie Strom, Wasser, Gas, Internet und Telefon in Ihrem neuen Zuhause.

Vorbereitung des neuen Hauses:

  • Bereiten Sie Ihr neues Zuhause vor, indem Sie grundlegende Einrichtungsgegenstände, Reinigungsarbeiten und gegebenenfalls Renovierungen oder Reparaturen arrangieren.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Versorgungsdienste aktiviert sind und das Haus bewohnbar ist, bevor Sie einziehen.
Nach dem Umzug

Überprüfung des Zustands:

  • Überprüfen Sie noch einmal den Zustand des Hauses nach dem Umzug und dokumentieren Sie eventuelle Schäden oder Mängel.
  • Melden Sie mögliche Probleme dem Verkäufer oder der Immobilienverwaltung und planen Sie gegebenenfalls Reparaturen oder Korrekturen.

Renovierungen und Anpassungen:

  • Führen Sie erforderliche Renovierungen oder Anpassungen durch, um Ihr neues Zuhause Ihren Bedürfnissen und Vorlieben anzupassen.
  • Planen Sie langfristige Verbesserungen wie Landschaftsgestaltung, Umbauten oder Energieeffizienzmaßnahmen, um den Wert und die Lebensqualität zu steigern.
Genießen Sie Ihr neues Zuhause!
  • Nehmen Sie sich Zeit, um Ihr neues Zuhause zu erkunden, sich einzuleben und die Freuden des Hausbesitzes zu genießen.
  • Feiern Sie Ihren Erfolg und teilen Sie die Freude mit Familie und Freunden, die Sie bei Ihrem Hauskauf unterstützt haben.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen unserer Kunden

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Wie viel Eigenkapital brauche ich um ein Bestandshaus zu finanzieren?

Das erforderliche Eigenkapital für den Kauf eines Bestandshauses hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Kaufpreises, der Finanzierungskonditionen und der individuellen Anforderungen der Kreditgeber. In der Regel wird jedoch ein Eigenkapitalanteil von etwa 20% des Kaufpreises empfohlen, um eine günstige Finanzierung zu erhalten.

Wie lange geht die Laufzeit einer Hausfinanzierung?

Die Laufzeit Ihrer Hausfinanzierung hängt von verschiedenen Faktoren wie der Höhe der monatlichen Rate, der Darlehenssumme und möglichen Sondertilgungen ab. Lediglich die Dauer der Sollzinsbindung hingegen können Sie selbst wählen. In den letzten Jahren, besonders seit Corona, sind die Zinsen stetig gestiegen. Daher raten wir zum jetzigen Zeitpunkt zu einer kürzeren Sollzinsbindung.

Wie hoch sollte die Annuität für die Hausfinanzierung sein?

Die Höhe der Annuität sollte maximal 35 % Ihres Nettohaushaltseinkommens betragen. Auf diese Weise haben Sie genügend Spielraum für weitere tägliche Ausgaben und Lebenshaltungskosten.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch, bei dem wir Sie mit Ihrem Immobilienkauf- oder verkaufswunsch besser kennenlernen. - ©nordwood

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Finanzierungssituation für Kreditnehmer leicht verbessert (Wohnen)

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verbesserte Rahmenbedingungen für Kreditnehmer

Der Immobilienfinanzierungsindex DIFI verbessert sich im zweiten Quartal um 1,1 Punkte auf nun -8 Punkte. Die Lageeinschätzung erreicht ein Zweijahrestief – aber die Erwartungen hellen sich spürbar auf. Trotzdem begibt die Lage ambivalent.

Nach dem Dämpfer im ersten Quartal 2026 zeigt der umfragebasierte Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) im zweiten Quartal 2026 eine Stabilisierung mit einem Anstieg um 1,1 Punkte auf minus acht Punkte. Bemerkenswert ist die stark divergierende Einschätzung von aktueller Lage – die so pessimistisch ausfällt wie seit zwei Jahren nicht mehr – und der wachsenden Hoffnung auf eine baldige Trendumkehr.

Der DIFI wird von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) quartalsweise erhoben und bildet die Einschätzungen von Finanzierungsexperten ab. Der bisherige Tiefststand wurde Ende 2022 (minus 69,7 Punkte) erreicht. 

Die Beurteilung der Finanzierungssituation (vergangene sechs Monate) hat sich erheblich verschlechtert. Mit minus 15,6 Punkten erreicht der Teilindex den schwächsten Wert seit dem zweiten Quartal 2024. Ganz anders präsentiert sich der Blick nach vorne: Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich um knapp zehn Punkte verbessert und kratzen mit minus 0,3 Punkten bereits an der neutralen Schwelle.

Die Kluft von mehr als 15 Punkten zwischen den Komponenten ist ungewöhnlich groß und signalisiert nach Ansicht von Helge Scheunemann, Head of Research bei JLL Germany, eine fundamentale Zuversicht der Branche trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen.

"Die Daten bilden die Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen sehr klar ab", sagt er. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 herrsche am Markt eine ausgeprägte Zurückhaltung. Gleichzeitig würden die Experten Licht am Ende des Tunnels sehen. Eine Sonderfrage zu den Beleihungskennzahlen belege, dass die Institute wieder in die Offensive gehen wollen.

Wohnen vorne bei der Immobilienfinanzierung

Mit Blick auf die Assetklassen zeigt sich im aktuellen DIFI ein heterogenes Muster. Positiv sticht die Entwicklung im Logistiksegment hervor: Es macht einen Sprung um mehr als 16 Punkte und liegt mit 4,5 Punkten erstmals seit längerer Zeit wieder im positiven Bereich.

In der Gesamtbeurteilung steht im zweiten Quartal 2026 der Wohnungssektor mit 10,4 Punkten an der Spitze – hat aber im Vergleich zum ersten Quartal 2026 knapp acht Punkte eingebüßt. Mit Abstand folgen Hotels (minus 4,8 Punkte) und Einzelhandel (minus 11,4 Punkte). Das Bürosegment rutscht um mehr als zehn Punkte ab und bildet mit minus 38,6 Punkten das Schlusslicht.

Im Bürobereich stürzt die Lageeinschätzung regelrecht ab – um mehr als 30 Punkte auf minus 59,1 Punkte. Beim Einzelhandel sinkt der Wert um knapp neun Punkte auf minus 18,2 Punkte. Positiv entwickeln sich Logistik (plus fünf Punkte auf minus 4,5 Punkte) und Hotels (leichtes Plus auf minus 4,8 Punkte). Wohnen bleibt mit plus 8,3 Punkten die einzige Assetklasse oberhalb der Nulllinie.

Finanzierer blicken optimistisch in die Zukunft

Bei der Einschätzung der kommenden sechs Monate dominiert Optimismus unter den Experten. Vier von fünf Assetklassen verzeichnen teilweise erhebliche Verbesserungen. Spitzenreiter ist Logistik mit einem Zuwachs von rund 27 Punkten auf jetzt plus 13,6 Punkte.

Der Einzelhandel gewinnt mehr als 18 Punkte, verharrt aber noch bei minus 4,5 Punkten. Büros und Hotels verbessern sich um neun beziehungsweise gut fünf Punkte und kommen auf minus 18,2 beziehungsweise minus 4,8 Punkte. Nur Wohnen schwimmt gegen den Strom und gibt mehr als elf Punkte ab, hält sich mit plus 12,5 Punkten aber weiter komfortabel im grünen Bereich.

Zwischen aktueller Einschätzung und Zukunftsprognose klafft im Bürosegment eine Lücke von nahezu 41 Punkten – "ein klares Indiz dafür, dass trotz der aktuell misslichen Lage eine baldige Wende erwartet wird", sagt Andreas Lagemann, Senior Researcher am HWWI. Auch bei Logistik (18 Punkte Differenz) und Einzelhandel (knapp 14 Punkte Differenz) ist die Erwartung wesentlich positiver als die Gegenwartsbewertung.

Finanzierungskonditionen für Kreditnehmer

Die durchschnittlichen Loan-to-Value-Ratios (LTV) steigen laut einer Sonderumfrage für den DIFI in nahezu allen Bereichen. Bei Core-Objekten verzeichnet der Einzelhandel den stärksten Anstieg mit einem Plus von knapp fünf Prozentpunkten auf 66,3 Prozent.

Logistikimmobilien folgen mit 3,5 Prozentpunkten Zuwachs (67 Prozent), Hotels mit drei Prozentpunkten (63,8 Prozent). Auch Büros profitieren mit einem Anstieg um drei Prozentpunkte auf 64,9 Prozent. Wohnimmobilien legen nur moderat zu, bieten mit durchschnittlich 73,6 Prozent aber die höchsten Beleihungsgrenzen.

Im Value-add-Bereich verbucht das Logistiksegment mit plus fünf Prozentpunkten auf 63,3 Prozent den stärksten LTV-Anstieg. Wohnen klettert um knapp fünf Prozentpunkte und liegt mit 68,5 Prozent an der Spitze. Einzelhandel (plus vier Prozentpunkte auf 62,8 Prozent), Hotels (plus 3,5 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent) und Büros (plus 2,9 Prozentpunkte auf 61,5 Prozent) ziehen ebenfalls an. Die Ausweitung der Kreditrahmen signalisiert eine wachsende Risikobereitschaft der Finanzierungsinstitute.

Kreditmargen: So fallen die Aufschläge aus

Bei der Entwicklung der Kreditmargen zeigt sich ein differenziertes Muster. Im Core-Segment verteuern sich die Konditionen mehrheitlich leicht.

Bürofinanzierungen werden um knapp sieben Basispunkte teurer (172,6 Basispunkte), Hotels um fünf Basispunkte (185,5 Basispunkte), Wohnen um vier Basispunkte (113,1 Basispunkte). Bei Logistik sinken die Aufschläge um sechs Basispunkte auf 146,4 Basispunkte, während sie beim Einzelhandel um 2,5 Basispunkte auf 162,5 Basispunkte steigen.

Umgekehrt präsentiert sich die Situation bei risikoreicheren Value-add-Projekten. Hier fallen die Margen teilweise deutlich, am stärksten bei Logistik mit einem Rückgang um fast 24 Basispunkte auf 215 Basispunkte. Bei Einzelhandelsfinanzierungen sinken sie um rund 14 Basispunkte (230,3 Basispunkte), bei Hotels um knapp elf Basispunkte (248,6 Basispunkte). Auch Wohnen (minus neun Basispunkte auf 191,3 Basispunkte) und Büros (minus 7,5 Basispunkte auf 250 Basispunkte) werden günstiger.

"Die Kombination aus höheren Beleihungsgrenzen und gleichzeitig sinkenden Zinsaufschlägen im Value-add-Segment ist ein gutes Zeichen für den Finanzierungsmarkt", erklärt Dominik Rüger, Senior Director Debt Advisory bei JLL Germany. "Die Kreditinstitute positionieren sich offensiv für die erwartete Markterholung und konkurrieren aktiv um attraktive Transaktionen." Das gebe dem Markt wichtige Impulse.

DIFI: Methodik

An der Umfrage des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) vom 27.5.2026 bis 3.6.2026 beteiligten sich 24 Experten. Abgefragt wurden die Einschätzungen zu Marktsituation (vergangene sechs Monate) und Markterwartung (kommende sechs Monate). Dargestellt sind die prozentualen Anteile der Antwortkategorien und die Veränderungen in Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Die Salden ergeben sich aus der Differenz der positiven und negativen Antwortkategorien (wie "verbessert" oder "verschlechtert"). Der DIFI berechnet sich als ungewichtetes Mittel aus den Salden der Finanzierungssituation sowie der Finanzierungserwartung aller Nutzungsarten.

Quelle: haufe.de (gefunden bei immowelt)

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