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Immobilie geerbt: Tipps für die Erbauseinandersetzung! - ©freepik

Immobilie geerbt – und nun?

Der Tod eines geliebten Menschen ist eine schwierige Zeit, und das Erbe einer Immobilie kann zusätzliche emotionale und praktische Herausforderungen mit sich bringen. Wir ünterstützen Sie dabei, die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen.

Die Wertermittlung Ihrer Immobilie spielt eine wichtige Rolle, um Ihre Möglichkeiten klar zu verstehen und die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Bewertung liefert Ihnen eine solide Grundlage für Ihre finanzielle Planung und ermöglicht es, besser abzuwägen, ob der Verkauf, die Vermietung oder die Eigennutzung die beste Option für Sie ist.

Eine geerbte Immobilie kann eine bedeutende finanzielle Belastung darstellen, besonders wenn Sie nicht über ausreichende Mittel verfügen, um die laufenden Kosten zu decken. Es ist daher wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein und zu überlegen, ob Sie sich die Immobilie langfristig leisten können. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte der Verkauf eine sinnvolle Option darstellen.

Lohnt sich der Verkauf meiner geerbten Immobilie?

Unabhängig davon, ob Sie sich für oder gegen einen Verkauf entscheiden, sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, Modernisierungsarbeiten durchzuführen.

In vielen Fällen haben Erbimmobilien ihre Bewohner für eine sehr lange Zeit beherbergt und entsprechen nicht mehr den aktuellen Standards. Diese lange Nutzungsdauer kann zu einem allmählichen Wertverlust führen und die Attraktivität der Immobilie für potenzielle Käufer oder Mieter mindern.

Darüber hinaus geht es bei der Modernisierung nicht nur darum, den materiellen Wert zu steigern, sondern auch darum, die Lebensqualität ihrer Bewohner zu verbessern. Ein zeitgemäßes Badezimmer oder eine energieeffiziente Heizungsanlage können nicht nur den Komfort erhöhen, sondern auch die Betriebskosten senken und damit langfristig Einsparungen bringen.

Durch solche gezielten Verbesserungen können Sie nicht nur den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie erhalten, sondern möglicherweise sogar steigern. 

Sie wollen wissen, was Ihre Immobilie zum jetzigen Zeitpunkt wert ist?

Nutzen sie unseren kostenlosen Online-Wertermittler für eine erste Einschätzung. Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung, um sie zu Modernisierungsoptionen und Wertsteigerungsmaßnahmen zu beraten.

Erbimmobilie und Lebensplanung – wie geht es weiter?

Kennen Sie den genauen Wert Ihrer Immobilie, haben Sie alles, was Sie brauchen, um eine Entscheidung zu treffen:

  • In der Immobilie wohnen?
    Können Sie sich vorstellen, die Immobilie als Ihr neues Zuhause zu gestalten? Denken Sie dabei an die Lage – ist sie perfekt für Ihre Bedürfnisse? Ist die Größe der Immobilie ausreichend? Achten Sie auf das Layout und die Ausstattung – passt es zu Ihrem Lebensstil und Ihren Vorlieben?
  • Die Immobilie vermieten?
    Vielleicht ziehen Sie in Betracht, die Immobilie als Einnahmequelle zu nutzen? Prüfen Sie die Nachfrage nach Mietobjekten in Ihrer Region – könnten Sie hier einen Nerv treffen? Überlegen Sie, ob die Immobilie den Anforderungen potenzieller Mieter entspricht. Stellen Sie sich vor, wie Ihr zukünftiger Mieter die Räume nutzen würde. Kann die Immobilie seinen Bedürfnissen gerecht werden und gleichzeitig Ihnen eine angemessene Rendite bieten?
  • Die Immobilie verkaufen?
    Oder möchten Sie die Immobilie lieber in bares Kapital umwandeln? Denken Sie über die Befreiung von den laufenden Kosten nach und wie Sie das freigesetzte Kapital nutzen könnten. Der Verkauf der Immobilie könnte Ihnen den finanziellen Spielraum geben.

Sonderfall: Immobilie in der Erbengemeinschaft

In einer Erbengemeinschaft eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, wie es mit einer geerbten Immobilie weitergeht, kann zu einer Herausforderung werden.

Unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Vorstellungen der einzelnen Erben müssen berücksichtigt und ausgeglichen werden. Es erfordert eine offene Kommunikation und die Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten akzeptabel sind.

Von der Nutzung als gemeinsames Ferienhaus bis hin zum Verkauf und der Aufteilung des Erlöses gibt es zahlreiche Optionen, die sorgfältig abgewogen werden können. 

Es ist wichtig, dass alle Erben ihre Bedenken und Wünsche äußern können, um eine tragfähige Entscheidung zu treffen, die nicht nur rechtlich, sondern auch emotional befriedigend ist.

Unsere Experten stehen Ihnen dabei zur Seite, um Sie durch diesen Prozess zu führen und sicherzustellen, dass Ihre Interessen gewahrt bleiben, während Sie gemeinsam den nächsten Schritt für die geerbte Immobilie planen.

Immobilie in den besten Händen – jetzt beraten lassen

Als erfahrene Immobilien-Experten unterstützen wir Sie dabei, den bestmöglichen Weg für Ihre Bedürfnisse zu finden, sei es durch die Renovierung und Nutzung als neues Zuhause, die Vermietung zur Sicherung zusätzlicher Einkünfte oder den Verkauf zur finanziellen Entlastung und Neuausrichtung. 

Sprechen Sie uns gerne unverbindlich an, wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen unserer Kunden

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Modernisierung oder "Verkauf an Bastler"?

Renovierungen und Modernisierungenkönnen den Wert Ihrer Immobilie erheblich steigern und mehr potenzielle Käufer ansprechen. Dazu gehören kosmetische Verbesserungen wie frische Farbe und neue Bodenbeläge, Modernisierung von Küche und Badezimmer, energieeffiziente Upgrades, Straßenansicht und Landschaftsgestaltung, Reparaturen und Wartung, professionelle Reinigung, Home Staging und Inspektionen. In allen Fällen ist es ratsam, mit einem Immobilienexperten zu sprechen, um die besten Optionen für Ihren spezifischen Fall zu ermitteln und den Return on Investment zu maximieren.

Mit oder ohne Makler verkaufen?

Die Entscheidung, ob Sie Ihre Immobilie mit oder ohne Makler verkaufen möchten, hängt von Ihren persönlichen Präferenzen, Ihrer Erfahrung im Immobilienmarkt und Ihrer Verfügbarkeit für den Verkaufsprozess ab. Ein Makler kann Ihnen professionelle Unterstützung, Marktkenntnisse, Zeitersparnis und Zugang zu professionellen Netzwerken bieten. Letztendlich sollten Sie die Vor- und Nachteile abwägen und die Option wählen, die am besten zu Ihren Bedürfnissen und Zielen passt.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch, bei dem wir Sie mit Ihrem Immobilienkauf- oder verkaufswunsch besser kennenlernen. - ©nordwood

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Finanzierungssituation für Kreditnehmer leicht verbessert (Wohnen)

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verbesserte Rahmenbedingungen für Kreditnehmer

Der Immobilienfinanzierungsindex DIFI verbessert sich im zweiten Quartal um 1,1 Punkte auf nun -8 Punkte. Die Lageeinschätzung erreicht ein Zweijahrestief – aber die Erwartungen hellen sich spürbar auf. Trotzdem begibt die Lage ambivalent.

Nach dem Dämpfer im ersten Quartal 2026 zeigt der umfragebasierte Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) im zweiten Quartal 2026 eine Stabilisierung mit einem Anstieg um 1,1 Punkte auf minus acht Punkte. Bemerkenswert ist die stark divergierende Einschätzung von aktueller Lage – die so pessimistisch ausfällt wie seit zwei Jahren nicht mehr – und der wachsenden Hoffnung auf eine baldige Trendumkehr.

Der DIFI wird von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) quartalsweise erhoben und bildet die Einschätzungen von Finanzierungsexperten ab. Der bisherige Tiefststand wurde Ende 2022 (minus 69,7 Punkte) erreicht. 

Die Beurteilung der Finanzierungssituation (vergangene sechs Monate) hat sich erheblich verschlechtert. Mit minus 15,6 Punkten erreicht der Teilindex den schwächsten Wert seit dem zweiten Quartal 2024. Ganz anders präsentiert sich der Blick nach vorne: Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich um knapp zehn Punkte verbessert und kratzen mit minus 0,3 Punkten bereits an der neutralen Schwelle.

Die Kluft von mehr als 15 Punkten zwischen den Komponenten ist ungewöhnlich groß und signalisiert nach Ansicht von Helge Scheunemann, Head of Research bei JLL Germany, eine fundamentale Zuversicht der Branche trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen.

"Die Daten bilden die Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen sehr klar ab", sagt er. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 herrsche am Markt eine ausgeprägte Zurückhaltung. Gleichzeitig würden die Experten Licht am Ende des Tunnels sehen. Eine Sonderfrage zu den Beleihungskennzahlen belege, dass die Institute wieder in die Offensive gehen wollen.

Wohnen vorne bei der Immobilienfinanzierung

Mit Blick auf die Assetklassen zeigt sich im aktuellen DIFI ein heterogenes Muster. Positiv sticht die Entwicklung im Logistiksegment hervor: Es macht einen Sprung um mehr als 16 Punkte und liegt mit 4,5 Punkten erstmals seit längerer Zeit wieder im positiven Bereich.

In der Gesamtbeurteilung steht im zweiten Quartal 2026 der Wohnungssektor mit 10,4 Punkten an der Spitze – hat aber im Vergleich zum ersten Quartal 2026 knapp acht Punkte eingebüßt. Mit Abstand folgen Hotels (minus 4,8 Punkte) und Einzelhandel (minus 11,4 Punkte). Das Bürosegment rutscht um mehr als zehn Punkte ab und bildet mit minus 38,6 Punkten das Schlusslicht.

Im Bürobereich stürzt die Lageeinschätzung regelrecht ab – um mehr als 30 Punkte auf minus 59,1 Punkte. Beim Einzelhandel sinkt der Wert um knapp neun Punkte auf minus 18,2 Punkte. Positiv entwickeln sich Logistik (plus fünf Punkte auf minus 4,5 Punkte) und Hotels (leichtes Plus auf minus 4,8 Punkte). Wohnen bleibt mit plus 8,3 Punkten die einzige Assetklasse oberhalb der Nulllinie.

Finanzierer blicken optimistisch in die Zukunft

Bei der Einschätzung der kommenden sechs Monate dominiert Optimismus unter den Experten. Vier von fünf Assetklassen verzeichnen teilweise erhebliche Verbesserungen. Spitzenreiter ist Logistik mit einem Zuwachs von rund 27 Punkten auf jetzt plus 13,6 Punkte.

Der Einzelhandel gewinnt mehr als 18 Punkte, verharrt aber noch bei minus 4,5 Punkten. Büros und Hotels verbessern sich um neun beziehungsweise gut fünf Punkte und kommen auf minus 18,2 beziehungsweise minus 4,8 Punkte. Nur Wohnen schwimmt gegen den Strom und gibt mehr als elf Punkte ab, hält sich mit plus 12,5 Punkten aber weiter komfortabel im grünen Bereich.

Zwischen aktueller Einschätzung und Zukunftsprognose klafft im Bürosegment eine Lücke von nahezu 41 Punkten – "ein klares Indiz dafür, dass trotz der aktuell misslichen Lage eine baldige Wende erwartet wird", sagt Andreas Lagemann, Senior Researcher am HWWI. Auch bei Logistik (18 Punkte Differenz) und Einzelhandel (knapp 14 Punkte Differenz) ist die Erwartung wesentlich positiver als die Gegenwartsbewertung.

Finanzierungskonditionen für Kreditnehmer

Die durchschnittlichen Loan-to-Value-Ratios (LTV) steigen laut einer Sonderumfrage für den DIFI in nahezu allen Bereichen. Bei Core-Objekten verzeichnet der Einzelhandel den stärksten Anstieg mit einem Plus von knapp fünf Prozentpunkten auf 66,3 Prozent.

Logistikimmobilien folgen mit 3,5 Prozentpunkten Zuwachs (67 Prozent), Hotels mit drei Prozentpunkten (63,8 Prozent). Auch Büros profitieren mit einem Anstieg um drei Prozentpunkte auf 64,9 Prozent. Wohnimmobilien legen nur moderat zu, bieten mit durchschnittlich 73,6 Prozent aber die höchsten Beleihungsgrenzen.

Im Value-add-Bereich verbucht das Logistiksegment mit plus fünf Prozentpunkten auf 63,3 Prozent den stärksten LTV-Anstieg. Wohnen klettert um knapp fünf Prozentpunkte und liegt mit 68,5 Prozent an der Spitze. Einzelhandel (plus vier Prozentpunkte auf 62,8 Prozent), Hotels (plus 3,5 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent) und Büros (plus 2,9 Prozentpunkte auf 61,5 Prozent) ziehen ebenfalls an. Die Ausweitung der Kreditrahmen signalisiert eine wachsende Risikobereitschaft der Finanzierungsinstitute.

Kreditmargen: So fallen die Aufschläge aus

Bei der Entwicklung der Kreditmargen zeigt sich ein differenziertes Muster. Im Core-Segment verteuern sich die Konditionen mehrheitlich leicht.

Bürofinanzierungen werden um knapp sieben Basispunkte teurer (172,6 Basispunkte), Hotels um fünf Basispunkte (185,5 Basispunkte), Wohnen um vier Basispunkte (113,1 Basispunkte). Bei Logistik sinken die Aufschläge um sechs Basispunkte auf 146,4 Basispunkte, während sie beim Einzelhandel um 2,5 Basispunkte auf 162,5 Basispunkte steigen.

Umgekehrt präsentiert sich die Situation bei risikoreicheren Value-add-Projekten. Hier fallen die Margen teilweise deutlich, am stärksten bei Logistik mit einem Rückgang um fast 24 Basispunkte auf 215 Basispunkte. Bei Einzelhandelsfinanzierungen sinken sie um rund 14 Basispunkte (230,3 Basispunkte), bei Hotels um knapp elf Basispunkte (248,6 Basispunkte). Auch Wohnen (minus neun Basispunkte auf 191,3 Basispunkte) und Büros (minus 7,5 Basispunkte auf 250 Basispunkte) werden günstiger.

"Die Kombination aus höheren Beleihungsgrenzen und gleichzeitig sinkenden Zinsaufschlägen im Value-add-Segment ist ein gutes Zeichen für den Finanzierungsmarkt", erklärt Dominik Rüger, Senior Director Debt Advisory bei JLL Germany. "Die Kreditinstitute positionieren sich offensiv für die erwartete Markterholung und konkurrieren aktiv um attraktive Transaktionen." Das gebe dem Markt wichtige Impulse.

DIFI: Methodik

An der Umfrage des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) vom 27.5.2026 bis 3.6.2026 beteiligten sich 24 Experten. Abgefragt wurden die Einschätzungen zu Marktsituation (vergangene sechs Monate) und Markterwartung (kommende sechs Monate). Dargestellt sind die prozentualen Anteile der Antwortkategorien und die Veränderungen in Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Die Salden ergeben sich aus der Differenz der positiven und negativen Antwortkategorien (wie "verbessert" oder "verschlechtert"). Der DIFI berechnet sich als ungewichtetes Mittel aus den Salden der Finanzierungssituation sowie der Finanzierungserwartung aller Nutzungsarten.

Quelle: haufe.de (gefunden bei immowelt)

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