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Finanzierung Hauskauf – Tipps und Rechner online - ©rawpixel.com

Finanzierung Hauskauf – Tipps und Rechner online

Ein eigenes Zuhause zu besitzen ist ein Meilenstein im Leben vieler Menschen, der Sicherheit, Stabilität und die Verwirklichung eines langgehegten Traums bedeutet. Als Makler teilen wir unsere Erfahrung beim Hauskauf gerne mit Ihnen und stellen Ihnen einen kostenlosen Finanzierungs-Rechner zur Verfügung.

Seit vielen Jahren begleiten wir unsere Kunden auf ihrem Weg in die Realisierung ihres Traum-Eigenheims. Unsere langjährige Erfahrung hat uns gelehrt, dass bestimmte Schritte besonders optimal sind, um diesen Prozess reibungslos und effizient zu gestalten.

  • 1. Budget kalkulieren
    Bevor Sie mit der Hausfinanzierung beginnen, ist es wichtig, eine genaue Aufstellung Ihrer Einnahmen und Ausgaben zu erstellen. 

Bevor Sie sich auf den Weg machen, Ihr Traumhaus zu finden, ist es entscheidend, Ihre finanzielle Situation genau zu verstehen. Ein detaillierter Blick auf Ihre Einnahmen und Ausgaben verschafft Ihnen nicht nur Klarheit darüber, wie viel "Haus" Sie sich leisten können, sondern ermöglicht es Ihnen auch, realistische Erwartungen zu setzen. Berücksichtigen Sie dabei auch mögliche zusätzliche finanzielle Belastungen, wie etwa durch Familienzuwachs oder berufliche Veränderungen. Wichtig zu wissen ist, dass Banken nicht unbegrenzt hohe Kredite für den Hauskauf gewähren, und die Höhe des Kredits hängt unter anderem von Ihrem Nettoeinkommen ab. Dies ist das gesamte Einkommen Ihres Haushalts abzüglich von Steuern und Sozialabgaben. Banken setzen normalerweise maximal 35 % Ihres Nettoeinkommens als monatliche Rate an. Unser Budgetrechner kann Ihnen dabei helfen, die Höhe der Finanzierungssumme zu ermitteln.

  • 2. Eigenkapital berechnen 
    Eigenkapital ist der wichtigste Schlüssel zu einer soliden Hausfinanzierung und öffnet die Tür zum Eigenheim am schnellsten.

Je mehr Sie haben, desto besser sind Ihre Chancen, die besten Konditionen für Ihr Darlehen zu erhalten. Es hilft Ihnen nicht nur, die Darlehenssumme zu reduzieren, sondern verbessert auch Ihre Bonität bei den Banken. Aber wie viel Eigenkapital ist genug? Unsere Finanzexperten empfehlen in der Regel einen Start von 20 % bis 25 %. Wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, Eigenkapital anzusparen, und deshalb helfen wir Ihnen gerne dabei, die besten Möglichkeiten zu finden, um Ihre Finanzierung zu optimieren. Mit verschiedenen Quellen wie Bargeld, Sparbüchern oder Wertpapieren können Sie Ihre Eigenkapitalbasis stärken und Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung erhöhen. Verwenden Sie jedoch nicht Ihr komplettes Vermögen, um eine Reserve zu haben, damit Sie auf unvorhergesehene Kostensteigerungen oder finanzielle Engpässe vorbereitet sind.

  • 3. Angebote vergleichen
    Holen Sie sich verschiedene Angebote ein und vergleichen Sie die Konditionen. Achten Sie dabei besonders auf den Effektivzins, der alle Kosten der Finanzierung berücksichtigt.

Der Effektivzins berücksichtigt nicht nur den Nominalzins, sondern auch alle zusätzlichen Kosten, wie etwa Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsgebühren und andere Gebühren, die im Laufe der Zeit anfallen können. Ein niedriger Effektivzins kann Ihre Gesamtkosten erheblich reduzieren und Ihnen helfen, langfristig Geld zu sparen. Darüber hinaus sollten Sie auch auf andere Konditionen wie die Sollzinsbindung, die Möglichkeit von Sondertilgungen, flexible Tilgungsoptionen und eventuelle Kosten für eine vorzeitige Rückzahlung achten.

  • 4. Förderungen nutzen
    Prüfen Sie, ob Sie für Ihren Hausbau oder -kauf staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen können. Die KfW und andere Förderinstitutionen bieten zinsgünstige Kredite und Zuschüsse an, die Ihre Hausfinanzierung erleichtern können.

Der Bund und einzelne Bundesländer bieten verschiedene Förderprogramme an, die zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse für den Hausbau oder -kauf bereitstellen. Zu den bekanntesten Förderinstitutionen gehören die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um die Möglichkeiten der Förderung für Ihre Hausfinanzierung zu prüfen und Sie bei der Beantragung zu unterstützen.

  • 5. Vertrag abschließen
    Sobald Sie alle Unterlagen zusammen haben und sich für eine Finanzierungslösung entschieden haben, können Sie den Vertrag abschließen.

Diesen Schritt sollten Sie keinesfalls ohne professionelle Unterstützung vornehmen. Als erfahrene Makler können Sie sich darauf verlassen, dass wir Ihnen helfen, den Vertrag sorgfältig zu prüfen und sicherzustellen, dass alle Bedingungen Ihren Erwartungen entsprechen und für Sie akzeptabel sind. Unsere Berater stehen Ihnen während des gesamten Prozesses zur Seite und bieten Ihnen umfassende Unterstützung bei allen Fragen und Anliegen rund um Ihre Hausfinanzierung.

In unserer umfangreichen Datenbank stehen Ihnen viele Immobilien zur Verfügung, die Ihr neues Zuhause werden könnten

Wir legen großen Wert darauf, die individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden genau zu verstehen. Wir führen ausführliche Beratungsgespräche, um die Vorstellungen für ihr Eigenheim genau zu erfassen und gemeinsam einen klaren Plan zu entwickeln.

Anschließend unterstützen wir unsere Kunden bei der Suche nach dem idealen Standort für ihr Eigenheim. Dabei beachten wir wichtige Faktoren wie Lage, Infrastruktur, Umgebung und Zukunftsperspektiven. Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden nicht nur ein Haus, sondern ein echtes Zuhause erhalten, das ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht und in dem sie sich rundum wohl fühlen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen unserer Kunden

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Wie viel Eigenkapital brauche ich um ein Bestandshaus zu finanzieren?

Das erforderliche Eigenkapital für den Kauf eines Bestandshauses hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Kaufpreises, der Finanzierungskonditionen und der individuellen Anforderungen der Kreditgeber. In der Regel wird jedoch ein Eigenkapitalanteil von etwa 20% des Kaufpreises empfohlen, um eine günstige Finanzierung zu erhalten.

Wie hoch sollte die Annuität für die Hausfinanzierung sein?

Die Höhe der Annuität sollte maximal 35 % Ihres Nettohaushaltseinkommens betragen. Auf diese Weise haben Sie genügend Spielraum für weitere tägliche Ausgaben und Lebenshaltungskosten.

Was kostet eine Hausfinanzierung?

Die Kosten für eine Hausfinanzierung setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die Sie bei der Planung Ihrer Finanzierung berücksichtigen sollten. Dazu gehören:

  • Der Kaufpreis der Immobilie
  • Die Erwerbsnebenkosten, wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten
  • Die Finanzierungskosten, wie Zinsen und Gebühren für das Darlehen
  • Die Baunebenkosten, wie Baugenehmigung, Einrichtung der Baustelle und Bauleitung
  • Die Bereitstellungszinsen, die für nicht abgerufene Kreditsummen anfallen
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Finanzierungssituation für Kreditnehmer leicht verbessert (Wohnen)

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verbesserte Rahmenbedingungen für Kreditnehmer

Der Immobilienfinanzierungsindex DIFI verbessert sich im zweiten Quartal um 1,1 Punkte auf nun -8 Punkte. Die Lageeinschätzung erreicht ein Zweijahrestief – aber die Erwartungen hellen sich spürbar auf. Trotzdem begibt die Lage ambivalent.

Nach dem Dämpfer im ersten Quartal 2026 zeigt der umfragebasierte Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) im zweiten Quartal 2026 eine Stabilisierung mit einem Anstieg um 1,1 Punkte auf minus acht Punkte. Bemerkenswert ist die stark divergierende Einschätzung von aktueller Lage – die so pessimistisch ausfällt wie seit zwei Jahren nicht mehr – und der wachsenden Hoffnung auf eine baldige Trendumkehr.

Der DIFI wird von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) quartalsweise erhoben und bildet die Einschätzungen von Finanzierungsexperten ab. Der bisherige Tiefststand wurde Ende 2022 (minus 69,7 Punkte) erreicht. 

Die Beurteilung der Finanzierungssituation (vergangene sechs Monate) hat sich erheblich verschlechtert. Mit minus 15,6 Punkten erreicht der Teilindex den schwächsten Wert seit dem zweiten Quartal 2024. Ganz anders präsentiert sich der Blick nach vorne: Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich um knapp zehn Punkte verbessert und kratzen mit minus 0,3 Punkten bereits an der neutralen Schwelle.

Die Kluft von mehr als 15 Punkten zwischen den Komponenten ist ungewöhnlich groß und signalisiert nach Ansicht von Helge Scheunemann, Head of Research bei JLL Germany, eine fundamentale Zuversicht der Branche trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen.

"Die Daten bilden die Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen sehr klar ab", sagt er. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 herrsche am Markt eine ausgeprägte Zurückhaltung. Gleichzeitig würden die Experten Licht am Ende des Tunnels sehen. Eine Sonderfrage zu den Beleihungskennzahlen belege, dass die Institute wieder in die Offensive gehen wollen.

Wohnen vorne bei der Immobilienfinanzierung

Mit Blick auf die Assetklassen zeigt sich im aktuellen DIFI ein heterogenes Muster. Positiv sticht die Entwicklung im Logistiksegment hervor: Es macht einen Sprung um mehr als 16 Punkte und liegt mit 4,5 Punkten erstmals seit längerer Zeit wieder im positiven Bereich.

In der Gesamtbeurteilung steht im zweiten Quartal 2026 der Wohnungssektor mit 10,4 Punkten an der Spitze – hat aber im Vergleich zum ersten Quartal 2026 knapp acht Punkte eingebüßt. Mit Abstand folgen Hotels (minus 4,8 Punkte) und Einzelhandel (minus 11,4 Punkte). Das Bürosegment rutscht um mehr als zehn Punkte ab und bildet mit minus 38,6 Punkten das Schlusslicht.

Im Bürobereich stürzt die Lageeinschätzung regelrecht ab – um mehr als 30 Punkte auf minus 59,1 Punkte. Beim Einzelhandel sinkt der Wert um knapp neun Punkte auf minus 18,2 Punkte. Positiv entwickeln sich Logistik (plus fünf Punkte auf minus 4,5 Punkte) und Hotels (leichtes Plus auf minus 4,8 Punkte). Wohnen bleibt mit plus 8,3 Punkten die einzige Assetklasse oberhalb der Nulllinie.

Finanzierer blicken optimistisch in die Zukunft

Bei der Einschätzung der kommenden sechs Monate dominiert Optimismus unter den Experten. Vier von fünf Assetklassen verzeichnen teilweise erhebliche Verbesserungen. Spitzenreiter ist Logistik mit einem Zuwachs von rund 27 Punkten auf jetzt plus 13,6 Punkte.

Der Einzelhandel gewinnt mehr als 18 Punkte, verharrt aber noch bei minus 4,5 Punkten. Büros und Hotels verbessern sich um neun beziehungsweise gut fünf Punkte und kommen auf minus 18,2 beziehungsweise minus 4,8 Punkte. Nur Wohnen schwimmt gegen den Strom und gibt mehr als elf Punkte ab, hält sich mit plus 12,5 Punkten aber weiter komfortabel im grünen Bereich.

Zwischen aktueller Einschätzung und Zukunftsprognose klafft im Bürosegment eine Lücke von nahezu 41 Punkten – "ein klares Indiz dafür, dass trotz der aktuell misslichen Lage eine baldige Wende erwartet wird", sagt Andreas Lagemann, Senior Researcher am HWWI. Auch bei Logistik (18 Punkte Differenz) und Einzelhandel (knapp 14 Punkte Differenz) ist die Erwartung wesentlich positiver als die Gegenwartsbewertung.

Finanzierungskonditionen für Kreditnehmer

Die durchschnittlichen Loan-to-Value-Ratios (LTV) steigen laut einer Sonderumfrage für den DIFI in nahezu allen Bereichen. Bei Core-Objekten verzeichnet der Einzelhandel den stärksten Anstieg mit einem Plus von knapp fünf Prozentpunkten auf 66,3 Prozent.

Logistikimmobilien folgen mit 3,5 Prozentpunkten Zuwachs (67 Prozent), Hotels mit drei Prozentpunkten (63,8 Prozent). Auch Büros profitieren mit einem Anstieg um drei Prozentpunkte auf 64,9 Prozent. Wohnimmobilien legen nur moderat zu, bieten mit durchschnittlich 73,6 Prozent aber die höchsten Beleihungsgrenzen.

Im Value-add-Bereich verbucht das Logistiksegment mit plus fünf Prozentpunkten auf 63,3 Prozent den stärksten LTV-Anstieg. Wohnen klettert um knapp fünf Prozentpunkte und liegt mit 68,5 Prozent an der Spitze. Einzelhandel (plus vier Prozentpunkte auf 62,8 Prozent), Hotels (plus 3,5 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent) und Büros (plus 2,9 Prozentpunkte auf 61,5 Prozent) ziehen ebenfalls an. Die Ausweitung der Kreditrahmen signalisiert eine wachsende Risikobereitschaft der Finanzierungsinstitute.

Kreditmargen: So fallen die Aufschläge aus

Bei der Entwicklung der Kreditmargen zeigt sich ein differenziertes Muster. Im Core-Segment verteuern sich die Konditionen mehrheitlich leicht.

Bürofinanzierungen werden um knapp sieben Basispunkte teurer (172,6 Basispunkte), Hotels um fünf Basispunkte (185,5 Basispunkte), Wohnen um vier Basispunkte (113,1 Basispunkte). Bei Logistik sinken die Aufschläge um sechs Basispunkte auf 146,4 Basispunkte, während sie beim Einzelhandel um 2,5 Basispunkte auf 162,5 Basispunkte steigen.

Umgekehrt präsentiert sich die Situation bei risikoreicheren Value-add-Projekten. Hier fallen die Margen teilweise deutlich, am stärksten bei Logistik mit einem Rückgang um fast 24 Basispunkte auf 215 Basispunkte. Bei Einzelhandelsfinanzierungen sinken sie um rund 14 Basispunkte (230,3 Basispunkte), bei Hotels um knapp elf Basispunkte (248,6 Basispunkte). Auch Wohnen (minus neun Basispunkte auf 191,3 Basispunkte) und Büros (minus 7,5 Basispunkte auf 250 Basispunkte) werden günstiger.

"Die Kombination aus höheren Beleihungsgrenzen und gleichzeitig sinkenden Zinsaufschlägen im Value-add-Segment ist ein gutes Zeichen für den Finanzierungsmarkt", erklärt Dominik Rüger, Senior Director Debt Advisory bei JLL Germany. "Die Kreditinstitute positionieren sich offensiv für die erwartete Markterholung und konkurrieren aktiv um attraktive Transaktionen." Das gebe dem Markt wichtige Impulse.

DIFI: Methodik

An der Umfrage des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) vom 27.5.2026 bis 3.6.2026 beteiligten sich 24 Experten. Abgefragt wurden die Einschätzungen zu Marktsituation (vergangene sechs Monate) und Markterwartung (kommende sechs Monate). Dargestellt sind die prozentualen Anteile der Antwortkategorien und die Veränderungen in Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Die Salden ergeben sich aus der Differenz der positiven und negativen Antwortkategorien (wie "verbessert" oder "verschlechtert"). Der DIFI berechnet sich als ungewichtetes Mittel aus den Salden der Finanzierungssituation sowie der Finanzierungserwartung aller Nutzungsarten.

Quelle: haufe.de (gefunden bei immowelt)

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